First blog entry and an epic weekend in switzerland

The time has come to publish my own website with a blog, where I'll regularly inform you about my adventures, races and new cycling components! Hope, you'll enjoy reading the entries and I would be happy for every comment - praise or criticism! :-) To allow a international reading, I'll publish my entries in english and also in german. 

 

 

 

So, let's start with my first official entry! I want to report to my last weekend, I spent in switzerland - my second home!

We planned the days one week ago, searched for tracks and attractions, always keeping an eye on the weather and on friday, me and Patrick started the 770 kms long journey to ticino, the italian switzerland. After a short night, the unpleasant surprise: Rain, fog and low temperatures...Now, it was early in the day, so Simon, Patrick and me decide to enjoy a coffee and wait for better weather. Ok, after 3 coffees the rain became softer and with two complaining guys following, we started our delayed session. Our luck, we listened to my instinct, because after a few kilometers the last rain finally stopped and we rode through a mystic autumnal and foggy landscape, climbing the Centovalli. Crossing breathtaking stone bridges, seeing the sun burst through the fog and visiting the village Re with it's wonderful cathedral. At the end of the day, my garmin displays 74 kms and 750 m of elevation. All in all it was a wonderful autumnal day with a wet beginning and a breathtaking ending in the autumnal evening sun! 

 

Next day - The weather was on our side, no cloud covered the blue sky and we started the drive to Airolo, where our trip through the swiss alps should start. 3 passes, around 100 kms, gonna be a though day! Full packed with motivation and anticipation, we start the climb up to Passo del Gottardo, especially the old road "Tremola". Built in 1827, it's one of the oldest passes in switzerland with about 7 kms of cobbles during the whole climb up to 2106 m. An epic view, 32 turns, some snow on top - God, it was just amazing and a blessing to climb these kilometers. 

 

After a fast downhill we started to climb the Furkapass. Crossing the village Realp, we saw the road winding up direction sky. Really heavy legs and a strong headwind complicating matters, but it has it's adventages to cycle with two other guys! So I quickly decided, to use Patricks seat post as a pulling service - These guys have too much energy anyway! So I also survive this pass with some help and we could enjoy an absolutley breathtaking view on top of the Furkapass. 

 

One last monster to climb - The Nufenenpass with a total elevation of 1200 m over 13 kms. The wind was getting stronger and Patricks seat post pulling service was more important than ever before. We saw the long road climbing along the steep slope of the mountain before the serpentines began. 6 more kms to go with an elevation up to 13 % and my legs were hurting as never before. It was getting colder the closer we were getting to the top of the pass on 2500 m - and this f**king headwind! But every torture will come to an end so I thank god, when we saw the top of the pass. After a cold but really fast and wild downhill back to Airolo, we could look back on nearly 6 hours in the saddle, rode 100 kms and climbed 3000 m. The pain was forgotten, what an epic and wonderful day! 

 

Bye Bye, Switzerland! See you in the deepest winter to climb your passes again :-)

Endlich ist es soweit und ich habe meine eigene Website mit Blog veröffentlicht, wo ich regelmäßig über meine Abenteuer, Rennen und Neuheiten rund ums Fahrrad berichten werde! Ich hoffe, ihr habt Spaß beim Lesen und natürlich freue ich mich auf über jegliche Kommentare - Lob oder Kritik! :-) Damit auch alle internationalen Leser hier dabei sein können, werde ich die Einträge in Deutsch, wie auch in Englisch veröffentlichen.

 

Also, starten wir mit meinem ersten offiziellen Eintrag! Ich möchte euch von meinem letzten Wochenende berichten, das ich in der Schweiz verbracht habe - Meiner zweiten Heimat!

Wir planten das Wochenende eine Woche vorher, haben Strecken und Sehenswürdigkeiten herausgesucht und natürlich auch immer ein Auge auf das Wetter geworfen. Am Freitag starteten Patrick und ich dann die 770 km lange Reise ins Tessin, der italienischen Schweiz. Nach einer kurzen Nacht, die unerfreuliche Überraschung: Regen, Nebel und niedrige Temperaturen...Nun gut, es ist noch früh am Tag, also entschieden wir uns noch für einen Kaffee im Warmen und warteten auf besseres Wetter. Ok, aus einem Kaffee wurden drei, langsam ließ der Regen nach und mit zwei nörgelnden Jungs im Schlepptau starteten wir verspätet unsere Tour.

 

Ein Glück haben wir meinem Instinkt vertraut, denn nach ein paar Kilometern im letzten Regen, hörte dieser letztendlich ganz auf und wir fuhren durch eine mystische herbstliche und vernebelte Landschaft das Centovalli hinauf. Wir kreuzten atemberaubende Steinbrücken, sahen die Sonne langsam durch den Nebel brechen und fuhren durch das Dorf Re, mit seiner wunderschönen Kathedrale. Am Ende des Tages zeigte der Garmin 74 km mit 750 Höhenmetern an und alles in allem war es ein wunderschöner Herbsttag mit einem nassen Start und einem atemberaubenden Ende in der herbstlichen Abendsonne am Lago Maggiore.

 

Der nächste Tag, das Wetter war auf unserer Seite! Keine Wolke bedeckte den blauen Himmel und wir starteten die Fahrt nach Airolo, von wo aus unser Trip durch die Schweizer Alpen starten sollte. 3 Pässe, rund 100 km, das könnte ein anstrengender Tag werden! Vollgepackt mit Motivation und Vorfreude starteten wir die Auffahrt zum Gotthardpass, genauer gesagt auf der alten Gotthardstraße "Tremola". Gebaut im Jahre 1827, gehört dieser Aufstieg zu den ältesten der Schweiz mit dementsprechend rund 7 km Kopfsteinpflaster während des gesamten Aufstiegs auf 2106 m. Eine atemberaubende Aussicht, 32 Kehren, ein wenig Schnee auf der Passhöhe - Mein Gott, war das wunderbar und ein Segen, diese Kilometer auf die Spitze unter die Räder zu nehmen!

 

Nach einer schnellen Abfahrt starteten wir den Aufstieg zum Furkapass. Nach der Durchfahrt durch das Dörfchen Realp sahen wir bereits die Straße, welche sich in Richtung Himmel den Berg hinauf schlängelte. Ziemlich schwere Beine und zudem ein frischer Gegenwind machten mir recht zu schaffen, aber es hat ja auch seine Vorteile, wenn man mit zwei Jungs unterwegs ist! So mache ich kurzentschlossen Patricks Sattelstütze zu meinem Abschleppservice - Die Jungs haben doch eh immer viel zu viel Energie! So überlebte ich dann auch diesen Aufstieg mit ein bisschen Hilfe und oben angekommen konnten wir den schönsten Ausblick der Schweiz auf der Spitze des Furkapasses genießen.

 

Ein letztes Monster gab es noch zu befahren - Der Nufenenpass mit einem Anstieg von 1200 m, verteilt auf 13 km. Der Wind wurde derweil immer stärker und Patricks Abschleppservice wurde wichtiger denn je :-D Wir sahen, wie sich die lange und schier endlose Straße am Hang entlang wand, bevor schließlich die Serpentinen begannen. 6 km noch mit einem Anstieg von bis zu 13 % gaben meinen Beinen den Rest, zudem wurde es kälter je näher wir der Passhöhe auf 2500 m kamen - Und dann noch dieser verdammte Gegenwind! Aber jedes Leid hat auch einmal sein Ende und so schickte ich Stoßgebete in den Himmel, als wir die Passhöhe sahen. Jetzt noch eine schnelle Abfahrt zurück nach Airolo und am Ende des Tages konnten wir auf 6 Stunden im Sattel, 100 wunderschöne Kilometer und 3000 Höhenmeter zurückblicken. Der Schmerz war längst vergessen, was für ein perfekter und wunderbarer Tag!

 

Also, Bye Bye schöne Schweiz! Wir sehen uns wieder im tiefsten Winter, um die nächsten Pässe im Winterwunderland unter die Räder zu nehmen :-)

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Kommentare: 2
  • #1

    Michael (Mittwoch, 19 Oktober 2016 15:34)

    eine der nettesten Radlerinnen die ich in den letzten Jahren kennen lernen dufte.
    Hoffe ich sehe Dich noch oft in Rennen oder sonst wo.
    Viel Erfolg mit der eigenen Seite

  • #2

    Olaf Meißner (Donnerstag, 17 November 2016 12:06)

    Viel Erfolg auch weiterhin .
    Schreib weiter so tolle berichte und viel Spass auf deinem Bike.